Stand: Juli 2026 — Entwurf, noch nicht anwaltlich geprüft.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform FreizeitHeld zwischen der
Ace Labs UG (haftungsbeschränkt)
Bodelschwinghstr. 1
48527 Nordhorn, Deutschland
(nachfolgend „wir“ oder „FreizeitHeld“)
und der Kirchengemeinde, dem Verein oder der sonstigen Organisation, die ein Konto eröffnet (nachfolgend „Kunde“).
Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, also gegenüber Personen oder Organisationen, die beim Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Dazu zählen insbesondere Kirchengemeinden, eingetragene Vereine und vergleichbare Organisationen. Der Vertragsschluss mit Verbraucherinnen und Verbrauchern ist nicht vorgesehen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, wir stimmen ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
FreizeitHeld ist eine webbasierte Software, mit der Organisationen Anmeldeformulare (z. B. für Freizeiten, Konfi-Kurse oder Gemeindefeste) erstellen und die eingehenden Anmeldungen datenschutzkonform verwalten können. Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Produktbeschreibung auf freizeit-held.de.
Wir sind berechtigt, den Funktionsumfang im Rahmen einer kontinuierlichen Weiterentwicklung anzupassen, sofern dies für den Kunden zumutbar ist und den vertraglich vereinbarten Kernfunktionsumfang nicht wesentlich beeinträchtigt.
Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde ein Nutzerkonto anlegt, eine Organisation einrichtet, ein Abo-Paket auswählt und den Bestellvorgang über unseren Zahlungsdienstleister Stripe abschließt. Mit Abschluss der Zahlungsangaben gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Nutzungsvertrags ab, das wir durch Freischaltung des Kontos annehmen.
Die Person, die das Konto anlegt, sichert zu, hierzu von der Organisation bevollmächtigt zu sein.
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf freizeit-held.de ausgewiesenen Preise, jeweils zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer. Aktuell bieten wir insbesondere folgende Pakete an:
Neuen Organisationen wird zunächst eine kostenlose Testphase eingeräumt, deren Dauer bei Buchung angezeigt wird. Nach Ablauf der Testphase wird die Zahlungsmethode des Kunden automatisch belastet, sofern das Abo nicht zuvor gekündigt wurde.
Die Zahlungsabwicklung erfolgt über unseren Zahlungsdienstleister Stripe. Als Zahlungsmethoden stehen wahlweise Kreditkarte und SEPA-Lastschrift zur Verfügung. Es gelten ergänzend die Nutzungsbedingungen von Stripe für Zahlungsdienste. Bei Zahlungsverzug können wir den Zugang zum Konto nach vorheriger Ankündigung einschränken, bis der ausstehende Betrag beglichen ist.
Bei Zahlung per SEPA-Lastschrift erteilt der Kunde bei Buchung ein SEPA-Lastschriftmandat und weist sein Kreditinstitut an, die von uns auf dieses Mandat gezogenen Lastschriften einzulösen. Der Kunde stimmt einer Verkürzung der Vorabankündigungsfrist (Pre-Notification) für wiederkehrende Abbuchungen auf einen Tag vor dem jeweiligen Belastungstermin zu.
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und verlängert sich automatisch um den jeweils gebuchten Abrechnungszeitraum (Monat bzw. Jahr), sofern er nicht mit einer Frist von einem Monat zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt wird.
Die Kündigung kann jederzeit selbst über die Selbstbedienungsstrecke im Kundenportal (Stripe Customer Portal) erklärt werden, das über den Abo-Bereich im Dashboard erreichbar ist. Bereits gezahlte Entgelte für den laufenden Abrechnungszeitraum werden bei einer Kündigung während der Laufzeit nicht anteilig erstattet; der Zugang bleibt bis zum Ende des bezahlten Zeitraums bestehen.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für uns insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung mit der Zahlung in Verzug bleibt oder die Plattform missbräuchlich nutzt.
Da sich diese AGB ausschließlich an Unternehmer richten, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht nach §§ 355 ff. BGB.
Der Kunde ist für die Inhalte seiner Formulare sowie für die Rechtmäßigkeit der darüber erhobenen Daten selbst verantwortlich. Erhebt der Kunde besondere Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO, z. B. Gesundheitsangaben), hat er sicherzustellen, dass eine wirksame Rechtsgrundlage vorliegt.
Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Der Kunde ist verpflichtet, uns über missbräuchliche Nutzung seines Kontos unverzüglich zu informieren.
Für die datenschutzrechtliche Verarbeitung der über Anmeldeformulare erhobenen Daten gilt ergänzend der zwischen den Parteien geschlossene Auftragsverarbeitungsvertrag.
Wir sind bemüht, die Plattform mit einer für Webanwendungen dieser Art üblichen Verfügbarkeit bereitzustellen. Wartungsarbeiten, Störungen bei Vorleistungserbringern (z. B. Hosting- oder Zahlungsdienstleister) sowie Umstände höherer Gewalt können zu vorübergehenden Einschränkungen führen. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert, soweit keine gesonderte Vereinbarung getroffen wurde.
Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie im Fall einer von uns übernommenen Garantie.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist unsere Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.
Für den Verlust von Daten haften wir nur, soweit dieser Verlust auch bei Einhaltung angemessener, den Umständen entsprechender Datensicherungsmaßnahmen durch den Kunden nicht vermeidbar gewesen wäre.
Wir können diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies aufgrund geänderter rechtlicher Rahmenbedingungen, technischer Weiterentwicklung oder zur Anpassung an eine geänderte Marktsituation erforderlich ist. Über wesentliche Änderungen informieren wir den Kunden mit angemessener Frist vor Inkrafttreten in Textform (z. B. per E-Mail). Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen; auf diese Folge weisen wir in der Änderungsmitteilung gesondert hin.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag unser Geschäftssitz.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.