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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 3. Oktober 2026

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform FreizeitHeld zwischen der

Ace Labs UG (haftungsbeschränkt)
Bodelschwinghstr. 1
48527 Nordhorn, Deutschland
(nachfolgend „wir“ oder „FreizeitHeld“)

und der Kirchengemeinde, dem Verein oder der sonstigen Organisation, die ein Konto eröffnet (nachfolgend „Kunde“).

1. Geltungsbereich

Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts (z. B. Kirchengemeinden) sowie sonstigen Organisationen wie eingetragenen Vereinen, die den Vertrag nicht als Verbraucher im Sinne des § 13 BGB schließen. Der Vertragsschluss mit Verbraucherinnen und Verbrauchern ist nicht vorgesehen. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Kunden mit Sitz in Deutschland.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, wir stimmen ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

2. Leistungsbeschreibung

FreizeitHeld ist eine webbasierte Software, mit der Organisationen Anmeldeformulare (z. B. für Freizeiten, Konfi-Kurse oder Gemeindefeste) erstellen und die eingehenden Anmeldungen datenschutzkonform verwalten können. Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Produktbeschreibung auf freizeit-held.de.

Wir sind berechtigt, den Funktionsumfang im Rahmen einer kontinuierlichen Weiterentwicklung anzupassen, sofern dies für den Kunden zumutbar ist und den vertraglich vereinbarten Kernfunktionsumfang nicht wesentlich beeinträchtigt.

3. Vertragsschluss und Registrierung

Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde ein Nutzerkonto anlegt, eine Organisation einrichtet, ein Abo-Paket auswählt und den Bestellvorgang über unseren Zahlungsdienstleister Stripe abschließt. Mit Abschluss des Bestellvorgangs, der für die kostenlose Testphase auch ohne Angabe einer Zahlungsmethode möglich ist, gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Nutzungsvertrags ab, das wir durch Freischaltung des Kontos annehmen.

Die Person, die das Konto anlegt, sichert zu, für die Organisation und nicht als Verbraucher zu handeln und hierzu von der Organisation bevollmächtigt zu sein.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf freizeit-held.de ausgewiesenen Preise, jeweils inkl. der gesetzlichen Umsatzsteuer. Aktuell bieten wir folgendes Paket an:

  • Jährliches Abo: 199,99 € pro Jahr inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer (168,06 € netto).

Wir können die Preise mit Wirkung zum Beginn eines neuen Abrechnungszeitraums ändern. Eine Preisänderung teilen wir dem Kunden mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mit und weisen dabei auf sein Kündigungsrecht hin. Der Kunde kann den Vertrag bis dahin nach Ziffer 5 zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen; kündigt er nicht, gilt der neue Preis ab dem folgenden Abrechnungszeitraum.

Neuen Organisationen wird zunächst eine kostenlose Testphase eingeräumt, deren Dauer bei Buchung angezeigt wird; eine Zahlungsmethode ist hierfür nicht erforderlich. Hinterlegt der Kunde innerhalb der Testphase eine Zahlungsmethode, wird diese nach Ablauf der Testphase automatisch belastet, sofern das Abo nicht zuvor gekündigt wurde. Wird innerhalb der Testphase keine Zahlungsmethode hinterlegt, endet der Zugang mit Ablauf der Testphase automatisch, ohne dass eine Zahlung fällig wird.

Die Zahlungsabwicklung erfolgt über unseren Zahlungsdienstleister Stripe. Als Zahlungsmethoden stehen wahlweise Kreditkarte und SEPA-Lastschrift zur Verfügung. Es gelten ergänzend die Nutzungsbedingungen von Stripe für Zahlungsdienste. Bei Zahlungsverzug können wir den Zugang zum Konto nach vorheriger Ankündigung einschränken, bis der ausstehende Betrag beglichen ist.

Rechnungen übermitteln wir dem Kunden nach jeder Abbuchung in der Regel innerhalb von 2 bis 3 Werktagen per E-Mail an die für das Abo hinterlegte E-Mail-Adresse. Der Kunde ist mit der elektronischen Übermittlung von Rechnungen einverstanden.

Bei Zahlung per SEPA-Lastschrift erteilt der Kunde bei Buchung ein SEPA-Lastschriftmandat und weist sein Kreditinstitut an, die von uns auf dieses Mandat gezogenen Lastschriften einzulösen. Der Kunde stimmt einer Verkürzung der Vorabankündigungsfrist (Pre-Notification) für wiederkehrende Abbuchungen auf einen Tag vor dem jeweiligen Belastungstermin zu.

5. Vertragslaufzeit und Kündigung

Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Der Abrechnungszeitraum beträgt ein Jahr und verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn der Vertrag nicht vorher gekündigt wird. Der Kunde kann jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen, ohne eine weitere Frist einhalten zu müssen. Wir können mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen.

Die Kündigung kann jederzeit selbst im Abo-Bereich des Dashboards über die Schaltfläche „Abo kündigen“ erklärt werden. Bereits gezahlte Entgelte für den laufenden Abrechnungszeitraum werden bei einer Kündigung während der Laufzeit nicht anteilig erstattet; der Zugang bleibt bis zum Ende des bezahlten Zeitraums bestehen.

Löscht der Kunde seine Organisation im Dashboard, endet der Vertrag mit sofortiger Wirkung. Bereits gezahlte Entgelte werden auch in diesem Fall nicht anteilig erstattet.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für uns insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung mit der Zahlung in Verzug bleibt oder die Plattform missbräuchlich nutzt.

Da Verträge mit Verbraucherinnen und Verbrauchern nicht geschlossen werden (Ziffer 1), besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht nach §§ 355 ff. BGB.

6. Pflichten des Kunden

Der Kunde ist für die Inhalte seiner Formulare sowie für die Rechtmäßigkeit der darüber erhobenen Daten selbst verantwortlich. Erhebt der Kunde besondere Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO, z. B. Gesundheitsangaben), hat er sicherzustellen, dass eine wirksame Rechtsgrundlage vorliegt.

Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Der Kunde ist verpflichtet, uns über missbräuchliche Nutzung seines Kontos unverzüglich zu informieren.

Für die datenschutzrechtliche Verarbeitung der über Anmeldeformulare erhobenen Daten gilt ergänzend der zwischen den Parteien geschlossene Auftragsverarbeitungsvertrag.

7. Verfügbarkeit

Wir sind bemüht, die Plattform mit einer für Webanwendungen dieser Art üblichen Verfügbarkeit bereitzustellen. Wartungsarbeiten, Störungen bei Vorleistungserbringern (z. B. Hosting- oder Zahlungsdienstleister) sowie Umstände höherer Gewalt können zu vorübergehenden Einschränkungen führen. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert, soweit keine gesonderte Vereinbarung getroffen wurde.

8. Haftung

Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie im Fall einer von uns übernommenen Garantie.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist unsere Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.

Unbeschadet des ersten Absatzes haften wir für den Verlust von Daten nur, soweit dieser Verlust auch bei Einhaltung angemessener, den Umständen entsprechender Datensicherungsmaßnahmen durch den Kunden nicht vermeidbar gewesen wäre.

9. Empfehlungsprogramm

Wir können Bestandskunden einen individuellen Empfehlungscode zur Verfügung stellen, den sie an Dritte weitergeben können. Löst eine neu registrierte Organisation („geworbene Organisation“) diesen Code beim Abschluss eines kostenpflichtigen Abos ein, erhält sie einen Nachlass in Höhe von zwei Monatsbeiträgen (33,33 €) auf ihr erstes Jahresabo. Die werbende Organisation erhält eine Gutschrift in gleicher Höhe auf ihr Stripe-Kundenkonto, sobald die geworbene Organisation ihre erste Rechnung tatsächlich beglichen hat; ein Anspruch auf die Gutschrift entsteht nicht bereits mit Beginn der Testphase der geworbenen Organisation. Das Guthaben wird mit künftigen Rechnungen verrechnet; übersteigt es eine Rechnung, wird der Rest auf die folgenden Rechnungen vorgetragen. Eine Auszahlung des Guthabens ist ausgeschlossen, auch bei Beendigung des Vertrags.

Ein Anspruch auf die Prämie besteht nicht, wenn der Code missbräuchlich verwendet wird, insbesondere bei Selbstwerbung (Einlösen des eigenen Codes über eine zweite, wirtschaftlich verbundene Organisation) oder bei sonstigen Umgehungsversuchen. Wir behalten uns vor, Gutschriften bei begründetem Missbrauchsverdacht zurückzubehalten oder rückgängig zu machen. Das Empfehlungsprogramm kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft geändert oder eingestellt werden, ohne dass dies bereits entstandene Gutschriftsansprüche nach Absatz 1 berührt.

10. Änderungen dieser AGB

Wir können diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dafür ein triftiger Grund besteht, insbesondere eine Änderung der Rechtslage oder Rechtsprechung, eine technische Weiterentwicklung der Plattform oder eine nachträglich entstandene Regelungslücke, und der Kunde durch die Änderung nicht unangemessen benachteiligt wird.

Ausgenommen von diesem Änderungsrecht sind die Preise (für sie gilt Ziffer 4), der Kernfunktionsumfang der Plattform (Ziffer 2) sowie Laufzeit und Kündigungsrechte (Ziffer 5). Änderungen dieser Punkte werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden wirksam.

Jede Änderung teilen wir dem Kunden mindestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform (z. B. per E-Mail) mit und nennen dabei die geänderten Bestimmungen. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als angenommen. Auf die Widerspruchsfrist und diese Folge weisen wir in der Mitteilung gesondert hin. Rein redaktionelle Änderungen, die Rechte und Pflichten der Parteien nicht berühren (z. B. die Korrektur von Schreibfehlern), bedürfen keiner Mitteilung.

Widerspricht der Kunde fristgerecht, gilt der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fort. Unser Kündigungsrecht nach Ziffer 5 bleibt unberührt.

11. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag unser Geschäftssitz.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

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