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Notfallkontakte: Im Ernstfall sofort das Wichtigste sehen

Auf der Rückfahrt klingelt das Telefon der Freizeitleitung: ein Kind ist gestürzt, die Betreuung vor Ort braucht sofort Allergien, Medikamente und die Nummer der Eltern. Durchsuchen will in dem Moment niemand einen Aktenordner oder das komplette Anmeldeformular mit Anschrift und Beitragsstand. Genau dafür gibt es die Notfallansicht.

Screenshot folgt

Nur was im Notfall zählt

Jedes Feld im Anmeldeformular oder im Freizeitpass lässt sich einzeln als „Notfall“ markieren — Notfallkontakt, Allergien, Medikamente, was auch immer für die jeweilige Freizeit wichtig ist. Die Organisation entscheidet das selbst, Feld für Feld. Nur diese markierten Angaben tauchen in der Notfallansicht auf; Adresse, Beitragsstand und alle anderen Formularantworten bleiben dort ausgeblendet. Als besonders sensibel eingestufte Gesundheitsangaben werden zusätzlich farblich hervorgehoben — „Notfall“ und „besondere Kategorie“ sind zwei getrennte Markierungen, ein Feld kann beides, nur eines oder keines von beidem sein.

Feste Nummern fürs ganze Team

Neben den persönlichen Angaben je Teilnehmendem lassen sich feste Kontakte hinterlegen, die nicht an eine einzelne Person gebunden sind — Busunternehmen, Unterkunft, Gemeindebüro. Diese Nummern gelten für die ganze Organisation oder gezielt für eine Freizeit und sind sofort sichtbar, ohne Wartezeit.

Aufgeschlossen erst kurz vorher

Die persönlichen Notfalldaten der Teilnehmenden schaltet FreizeitHeld automatisch erst sieben Tage vor Beginn der Freizeit frei. Bis dahin zeigt die Ansicht nur einen Hinweis. Der Gedanke dahinter: Ein Handy mit Gesundheitsdaten von 60 Kindern soll nicht wochenlang vor der Fahrt schon einsatzbereit herumliegen, sondern erst dann, wenn es tatsächlich gebraucht wird.

Nur fürs angemeldete Team, nicht öffentlich

Die Notfallansicht liegt im Dashboard und setzt eine Anmeldung als Mitglied der Organisation voraus — kein öffentlicher Link, kein QR-Code, der außerhalb des Teams landen könnte. Ist die Zwei-Faktor-Pflicht für die Organisation aktiviert, gilt sie auch hier. Jeder Aufruf wird protokolliert, damit im Nachhinein nachvollziehbar bleibt, wer wann auf die Notfalldaten zugegriffen hat.

Häufige Fragen zu Notfallkontakten

Braucht man ein Passwort, um die Notfallansicht am Handy zu öffnen?
Ja. Man muss als Teammitglied im Dashboard angemeldet sein, bei aktivierter Zwei-Faktor-Pflicht der Organisation auch mit bestätigtem zweiten Faktor. Es ist kein öffentlicher Link.
Ab wann sind die Daten sichtbar?
Erst sieben Tage vor Beginn der Freizeit schaltet sich die Notfallansicht für die einzelnen Teilnehmenden automatisch frei — damit sensible Angaben nicht schon wochenlang ungenutzt auf einem Handy liegen.
Sieht man dort auch Adressen oder den Zahlungsstand?
Nein. Angezeigt werden nur die Felder, die die Organisation ausdrücklich als „Notfall“ markiert hat — alles andere aus dem Anmeldeformular bleibt ausgeblendet.
Gibt es auch eine Nummer fürs Busunternehmen oder die Unterkunft?
Ja, dafür lassen sich feste Kontakte hinterlegen, die für das ganze Team sichtbar sind — und anders als die persönlichen Notfalldaten nicht erst kurz vor der Fahrt freigeschaltet werden.
Kann man die Liste ausdrucken, falls es unterwegs keinen Empfang gibt?
Aktuell nicht. Die Notfallansicht ist für den Abruf im Dashboard beziehungsweise am Handy gedacht, es gibt dafür keinen PDF-Export.

Zurück zum Überblick aller Funktionen. Notfallkontakte gehören zu den Feldern, die eine Anmeldung zur Gemeindefreizeit typischerweise braucht.

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