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Checkliste — die Anmeldung zur Sommerfreizeit vorbereiten
Von der Platzzahl über die Einwilligung bis zum Anmeldeschluss: eine Checkliste für alle Punkte, die vor dem Start der Anmeldung geklärt sein sollten.
Die Planung einer Sommerfreizeit beginnt in vielen Gemeinden im Januar oder Februar — die Anmeldung geht meist kurz darauf online. Wer vorher einmal sortiert, was das Formular leisten muss, spart sich später Rückfragen per E-Mail und nachträgliche Korrekturen.
Vor dem Formular klären
- Zielgruppe und Alter. Wer darf mitfahren? Danach richtet sich, ob die Anmeldung durch die Teilnehmenden selbst oder durch Erziehungsberechtigte erfolgt — und wie der Einwilligungstext formuliert sein muss.
- Platzzahl und Warteliste. Was passiert bei Überbuchung? Diese Regel gehört in den Formulartext, nicht in eine spätere Absage-E-Mail.
- Preis, Ermäßigungen, Zahlungsweg. Gibt es einen Geschwisterrabatt oder einen Solidarbeitrag? Wenn ja: als eigenes Feld abfragen, nicht im Freitext.
- Anmeldeschluss und Rücktrittsregel. Beides vor dem Start festlegen und im Formular sichtbar machen.
- Wer bearbeitet die Anmeldungen? Ein bis zwei Personen mit Zugriff reichen meist. Alle anderen bekommen später die Teilnehmerliste, nicht die Rohdaten.
Welche Felder das Formular braucht
- Name, Geburtsdatum, Anschrift der teilnehmenden Person
- Kontaktdaten der Erziehungsberechtigten inklusive Notfallnummer während der Freizeit
- Gesundheitsangaben (Allergien, Medikamente) mit eigener, ausdrücklicher Einwilligung — siehe Gesundheitsdaten im Anmeldeformular
- Schwimmfähigkeit, falls Baden geplant ist
- Einverständnis zu Fotos — freiwillig und getrennt vom Rest, denn die Teilnahme darf nicht davon abhängen
- Unterschrift der Erziehungsberechtigten
Nach dem Absenden
- Bestätigung. Die anmeldende Person sollte unmittelbar eine Rückmeldung bekommen, dass die Anmeldung angekommen ist.
- Ein Ort für alle Daten. Sobald Anmeldungen aus Formular, E-Mail und Papierzettel parallel laufen, entsteht Doppelarbeit — und der Stand ist nirgends vollständig.
- Löschfrist. Nach Ende der Freizeit und Ablauf der Aufbewahrungspflichten müssen die Daten weg. Automatisch ist besser als per Kalendererinnerung.
Zeitplan
Erfahrungsgemäß liegen zwischen Ausschreibung und Anmeldeschluss vier bis sechs Wochen, damit Familien Urlaubsplanung und Anmeldung zusammenbringen können. Wer den Link früh an Gemeindebrief, Website und Aushang gibt, braucht dafür ein Formular, das sich zwischendurch noch anpassen lässt, ohne dass die Adresse sich ändert.
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